Hochwasserschutz am Rhein

Definition Hochwasser:

 

Als Hochwasser wird der Zustand eines Gewässers bezeichnet, bei dem der normale Pegelstand über längere Zeit/Tage überschritten wird. Ursachen dafür sind meist starke Regenfälle und Schneeschmelze, was mehrere Male im Jahr vorkommen kann. Dabei muss man aber zwischen Meer (Gezeiten) und Flüssen (Pegelstand) unterscheiden.

 

Hochwasserrisiko:

 

Das Hochwasser setzt sich aus vier Komponenten zusammen:

 

   1. Stark-/Regenfälle; Schneeschmelze
   2. Erdoberflächenform
   3. Verwundbarkeit/Empfindlichkeit
   4. Ausmaß/Häufigkeit

 

Falls die 4 Komponenten perfekt zueinander zutreffen, gibt es Hochwasser.

 

Definition Hochwasserschutz:

 

Als Hochwasserschutz wird die Summe aller Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung/Sachgütern gegenüber Hochwasser bezeichnet. Es gibt 3 Arten von Schutzmaßnahmen:

 

-         technische Maßnahmen (z.B. Staustufen, Dämme)

-         natürliche Maßnahmen (z.B. Poldergebiete)

-         weitergehende Vorsorge (z.B. Vermeidung von Schäden)

 

Hochwasserschutzmaßnahmen am Rhein:

 

   1. Staustufen:

Von 1928 bis 1977 wurden zwischen Iffezheim und Basel 10 Staustufen gebaut. Ein Beispiel dafür ist Breisach.

 

   1. Poldergebiete:

Poldergebiete sind Flächen, die absichtlich geflutet werden, um Hochwasser rheinabwärts zu verhindern (z.B. Rheinaue Burkheim)

 

   1. Deiche/Dämme:

Deiche und Dämme verhindern, dass das Wasser in bestimmte Gebiete kommt. Sie sind künstlich gebaut und meist zwischen 2-6 Meter hoch.

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